Jeder hat wahrscheinlich eine Vorstellung vom Kanu. Man fährt mit einem offenen Kanu wo drei bis vier Personen hineinpassen über einen mehr oder weniger ruhigen Fluss, oder man guckt Olympia den Kanu - Rennfahrern zu.

Dabei ist Kanu fahren eine sehr Fassetenreiche Sportart. Diese lässt sich einteilen in Wettkampf und Freizeit.

Zu der Wettkampfsparte zählt zum Beispiel:

  • Der Kanurennsport
  • Kanuslalom
  • Kanu-Polo
  • Wildwasser - Abfahrt
  • Wildwasser - Slalom
  • und seit ein paar Jahren auch das Kanu - Rodeo

Zu der Freizeitsparte zählt vorallem:

  • Kanu wandern
  • Wildwasserfahren
  • Kanu - Küstenwandern
  • und Kanu - Rodeo

In unserem Verein wird vorallen auf die Freizeitsparte gesetzt. So unternehmen wir viele Touren auf kleine Flüsse wie den Haustenbach oder die Lippe. Zum Training gehen wir immer auf die Ems, die mitten durch Rietberg fließt.

Grundsätzlich gibt es die Unterscheidung zwischen Canadier und Kajak.  Wenn der Laie Kanu sagt, meint er meistens das Canadier. Ein offenes Kanu mit mehreren Sitzen. Dieses wird mit einem Stechpaddel gepaddelt, also einem Paddel mit einem Blatt, welches in das Wasser "gestochen" wird. Trotz der Sitzplätze kniet man normalerweise im Kanadier um Kontrolle über das Boot zu haben.

Das Kajak ist ein annähernd geschlossenes Kanu, welches meistens nur ein Sitz hat und durch eine Spritzdecke komplett geschlossen wird. In dieser Bootsform sitzt man im Boot und paddelt dieses mit einem Doppelpaddel, einem Paddel das auf jeder Seite je ein Paddelblatt hat und immer abwechselnd rechts und links ins Wasser getaucht wird.

Für jede Art von Kanuaktivität gibt es noch speziell den Bedingungen angepasste Canadier und Kajaks. Die Grundtechniken des kanufahrens kann man in jedem Bootstyp erlernen, doch sein Boote sollte man je nach Interesse und Ziel, persönlicher Erfahrung und Können, auswählen.

Im Verein kann man natürlich die meisten Bootstypen ausprobieren und sich mit dem einen oder anderen anfreunden.